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Wie wirkt Wirklichkeit wirklich? Die gesellschaftliche Konstruktion von ‚Hochbegabung‘. Eine soziokonstruktivistische Perspektive auf eine Zuschreibung

Beiträge zu Bildungstheorie und Bildungsforschung, Bd. 17

Laura Jacqué

ISBN 978-3-8325-5298-5
208 Seiten, Erscheinungsjahr:
Preis: 53.00 €
Der Begriff "Hochbegabung" hat sowohl in Bildungswissenschaft als auch -praxis Konjunktur. Menschen werden auf unterschiedliche Weisen nach ihrem - vor allem kognitiven - Potenzial mit dem Etikett "hochbegabt" gelabelt. Menschliche Vielfalt wird so in vermeintlich einheitliche Cluster gefasst, wodurch unter anderem Leistung und Bildungserfolg der Gelabelten optimiert, nicht zuletzt aber auch ihre Mitmenschen entlastet werden sollen. Mit dem Label gehen implizite und explizite Erwartungshaltungen einher, welche unterschiedliche Wirkungen auf die Betroffenen und ihr Umfeld haben.

Wie aber kommt das Label "Hochbegabung" zustande und welchen (Mehr-)Wert kann es für Gelabelte und Gesellschaft haben? Anders gefragt: Inwieweit ist es eine gesellschaftliche Konstruktion und was bedeutet das für Bildungswissenschaft und -praxis? Es zeigt sich deutlich: Ein differenziertes und (selbst-)kritisches Denken und Handeln in Bezug auf Labels in Bildungskontexten ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

Keywords:
  • Hochbegabung
  • Soziokonstruktivismus
  • Bildungswissenschaft
  • Labeling
  • Zuschreibung

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