
Existenzielle Pädagogik im Spannungsfeld zwischen normativem Bildungsideal und reflexiver Bildungsidee. Eine konzeptionelle Analyse
Beiträge zu Bildungstheorie und Bildungsforschung, Bd. 21
Michael Stieber
ISBN 978-3-8325-6026-3
116 Seiten, Erscheinungsjahr: 2026
Preis: 36.00 €
Existenzielle Pädagogik im Spannungsfeld zwischen normativem Bildungsideal und reflexiver Bildungsidee. Eine konzeptionelle Analyse
Rezension: "Die Arbeit zeigt, dass die Existenzielle Pädagogik das Normproblem der Pädagogik nicht überwindet, sondern in den Begriff der Haltung verschiebt. Auch ein Ansatz, der sich als offen und subjektorientiert versteht, bleibt damit auf normative Voraussetzungen angewiesen.Indem Michael Stieber diese impliziten Setzungen sichtbar macht, leistet die Analyse einen wichtigen Beitrag zur kritisch-reflexiven Auseinandersetzung mit haltungsbasierten pädagogischen Ansätzen.” Christina Zöhrer; In: socialnet.de;https://www.socialnet.de/rezensionen/34319.php, Datum des Zugriffs 29.5.2026 Inhalt: Die haltungsbasierte Existenzielle Pädagogik gewinnt seit einigen Jahren zunehmend an Zuspruch. Eine systematische Auseinandersetzung mit diesem Ansatz liegt bislang jedoch nicht vor. Die vorliegende Arbeit leistet hierzu einen Beitrag, indem sie eine kriteriengeleitete Analyse der Existenziellen Pädagogik durchführt und sich dabei mit Fragen der Normativität sowie den mit einer pädagogischen Haltung verbundenen Problematiken auseinandersetzt.
Mithilfe des von Benner et al. (1998) entwickelten Kriterienrasters zur Unterscheidung affirmativer und reflexiver Bildungskonzepte wird das Spannungsfeld aufgezeigt, in dem sich die Existenzielle Pädagogik bewegt: Einerseits strebt sie einen dialogischen, offenen und an der Person der zu Erziehenden orientierten Erziehungsprozess an. Andererseits bringt sie mit ihrem zugrunde liegenden Menschenbild normative Setzungen in den pädagogischen Prozess ein.








